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Die "Indo-German Urban Mela" Städtetour

Zentrales Element des Deutschlandjahres ist die "Indo-German Urban Mela" - eine Reihe hochmoderner Multifunktions-Pavillons, die von dem namhaften deutschen Künstler Markus Heinsdorff speziell zu diesem Anlass entworfen wurden. Das Konzept der "Indo-German Urban Mela" vereint Gestaltungselemente aus beiden Ländern mit modernster Stahl- und Textiltechnologie, wobei hierbei eine harmonische Symbiose zwischen Kunst, Architektur und Technik entsteht.

Daten und Fakten zur "Indo-German Urban Mela" Städtetour:

  • Die Städtetour beginnt am 13. April 2012 in Mumbai und endet im Januar 2013 in Pune.
  • Die "Indo-German Urban Mela" wandert von Mumbai nach Bangalore, Chennai, Neu Delhi und Pune und wird jeweils 10 Tage an jedem Standort gastieren. 
  • Die "Indo-German Urban Mela"  besteht aus bis zu siebzehn Pavillons in unterschiedlichen Formen, Gröβen und Farben, die an jedem Standort unterschiedlich angeordnet werden, so dass eine einmalige temporäre Festivalstätte entsteht. 
  • Die Pavillons bieten eine Darstellungsfläche für deutsche Akteure aus Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung, Bundesregierung, Bundesländern und Kommunen für interaktive Präsentationen und Darstellung ihrer Lösungsansätze zum Thema „StadtRäume – CitySpaces“.
  • Die Besucher erwartet neben den Präsentationen in den Pavillons ein abwechslungsreiches Kultur-, Wissenschafts- und Medienprogramm in eigens dafür bereit gestellten Kultur- und Konferenzpavillons. Künstlerische Darbietungen findet unter freiem Himmel auf dem Platz und auf einer open-air Bühne statt.
  • Im eigens angelegten Gastronomiebereich werden Köstlichkeiten der deutschen Küche angeboten.

 

Die Pavillons

Speziell für das Deutschlandjahr hat der namhafte deutsche Künstler Markus Heinsdorff völlig neuartige Pavillon-Bauten zum Thema "Textile Bauten der Zukunft" geschaffen. Es werden insgesamt vierzehn Pavillons mit Grundflächen von 50 bis 210 qm in sieben verschiedenen Konstruktionstypen entwickelt und realisiert.

Komposition der verschiedenen Pavillon-Typen, © Germany and India 2011-2012: Infinite Opportunities

Indien ist weltweit bekannt für seine auβergewöhnlichen Textilien und hat eine lange Historie von Zeltbauten, die zum Teil in der Geschichte eine wichtige Rolle spielten. Heute sind textile Bauten auch unter Umweltgesichtspunkten hochaktuell. Der Künstler hat daher unter dem Aspekt der Umweltverträglichkeit z. B. durch natürlichen Luftzug und Verschattung zusätzliche gekühlte Doppel-Fassaden eigens für die Pavillons der Indo-German Urban Mela  entwickelt.

Das Pavillon-Konzept verbindet Gestaltungselemente aus Deutschland und Indien, mit modernster Gewebemembran- bzw. Textiltechnik und Stahl. So entsteht eine einzigartige Verbindung aus Kunst, Architektur und Technologie.

Neben dem Thema “Textil” wurde für die Gestaltung in Anlehnung an die reiche und farbenfrohe Kultur Indiens als auch Bezug nehmend auf die Schätze unserer Natur die Form von geschliffenen Edelsteinen gewählt.

Durch die Facettenflächen der Fassaden, die mit Licht und Schatten spielen, erscheinen die Pavillons wie Rubine, Diamanten und Saphire. Die vorwiegend goldene und silberne Farbgebung der Gewebe erinnert noch zusätzlich an Edelmetalle.

Die Pavillons sind einerseits Kunstobjekt und andererseits funktionaler Ausstellungsraum für die beteiligten Firmen und sollen gleichzeitig Anregung für neue Bauformen für zukünftige, innovative Architektur und Technologien sein. 

Auch das Thema “Nachhaltigkeit” hat bei der Konzeption der Pavillons eine besondere Rolle gespielt: Um aufwendige Transporte von Kontinent zu Kontinent zu vermeiden wird sowohl die Stahlkonstruktion als auch die Membrane (Fassaden und Dächer) komplett in Indien durch vor Ort ansässige Firmen hergestellt. Die neuartige Fassaden-Konstruktionen sorgt für schnelle Montage und die Dachkonstruktionen, die nur aus gespannten Seilen bestehen erleichternTransporte innerhalb des Landes. Alle Pavillons so gestaltet, dass sie im Anschluss der Städtetour an einem weiteren Standort permanent zukünftig genutzt werden können.